War lange Zeit der 8. Dezember “Maria Empfängnis” ein Feiertag für alle um in der hektischen Adventzeit noch einmal zur Ruhe zu kommen. Doch in den letzten Jahren verwandelte sich der Feiertag immer mehr und mehr in einen “Einkaufstag”.
Wissen Sie eigentlich was hinter Maria Empfängnis steht?
Eines gleich vorweg - Dieser Festtag hat gar nichts mit der jungfräulichen Empfängnis Marias zu tun!
Die Gläubigen gedenken Maria, die völlig ohne Erbsünde, von Mutter Anna, zur Welt kam (da sie von Gott auserkoren wurde).
Geschichtlicher Hintergrund:
Im 7. Jht. beging man im Osten am 8. Dezember das Fest unter dem wesentlich logischeren Namen “Empfängnis d. Heiligen Anna”.
1476 übernahm Papst Sixtus IV. jenes Fest, aber verlieh ihm den Namen “Empfängnis der unbefleckten Jungfrau Maria”.
1708 wurde es für die gesamte Kirche unbenannt in “Mariä Empfängnis”.
1854 verkündete Papst Pius IX. das Dogma (kirchlichen Glaubenssatz), dass Maria von jedem Makel der Erbsünde bewahrt geblieben ist (unbefleckte Empfängnis). Bereits vor dem Mittelalter wurde diese Meinung, auch von den alten Kirchen, stets vertreten.Überliefertes Brauchtum:
Früher durften an diesem Marientag die Frauen nicht arbeiten! Wer es tat, dem erschien die “weiße Frau” um sie davon abzuhalten. Im Brauchtum ist es auch der Beginn zur Weihnachtsback-Saison, die bis zum 12. Dezember fertig sein sollte. Danach durfte bis zur Weihnacht nichts mehr gebacken werden. So wollte es das alte Brauchtum!
Was machen Sie an Maria Empfängnis? Haben Sie frei? Müssen Sie arbeiten? Widmen Sie den Tag der Weihnachtsbäckerei oder den Weihnachtseinkäufen?
Schicken Sie uns Ihre heutigen Erlebnisse in einer kurzen Mail an info@goldenerochs.at
Das Christkind dankt es Ihnen!

