Ihr Urlaubsmonat

Fasching im Salzkammergut

Buntes Treiben im Salzkammergut

Winterparadies in Bad Ischl
Winterzeit im Salzkammergut

Ob Ebenseer Fetzen, Ausseer Flinserl, Trommelweiber oder der Bader Jagler und seine Frau Gertraud - so vielfaltig wie die Landschaft präsentiert sich hier auch die närrische Zeit.

Tradition des Faschings

Die Faschingstage werden im Salzkammergut ausgiebig und ausgelassen gefeiert. Tradition und Volkskultur werden auch während der närrischen Zeit gross geschrieben. Mit dem Fasching wird nicht nur der letzte Höhepunkt des Winterbrauchtums eingeläutet, mit dieser Tradition werden die bösen Dämonen vertrieben und man erbittet Fruchtbarkeit und reiche Ernte. Die Tradition des Faschings geht bis auf die Keltenzeit zurück.

Von Ausseer Trommelweibern und Flinserln ... 

Mit ohrenbetäubenden Lärm ziehen am Faschingsmontag und Faschingsdienstag frühmorgens die Trommelweiber durch Bad Aussee: Gestandene Männer in altmodischen Frauennachtgewändern, die mit Trommeln und Trompeten den Winter vertreiben.

Die Flinserl sind die Frühlingsgestalten. Ihre kostbaren, aufwändig geschmückten Kleider sind aus Naturleinen gefertigt und mit bunten paillettenbesetzten Tuchflecken bestickt. Die prunkvollen Gewänder sollen mit dem Salzhandel aus Venedig nach Bad Aussee gekommen sein. Der traditionelle Flinserlzug findet jedes Jahr am Faschingsdienstag um 14 Uhr im Ortszentrum von Bad Aussee statt. Es empfiehlt sich schon zeitig vor Ort zu sein.

… und von Ebenseer Fetzen

In Ebensee steht zum Fasching der gesamte Ort im Zeichen des bunten Narrentreibens. Der Ebenseer Fetzenumzug wurde mittlerweile immaterielles UNESCO Kulturerbe. In der typischen Fetzenkleidung und mit kunstvoll geschnitzten Holzmasken ziehen die Narren durch Ebensee und feiern bis zum nächsten Morgen.

Nicht zu vergessen - der Bader Jagerl und seine Frau Gertraud

Der Bader Jagerl und seine Frau Gertraud sind im Ischler Faschingsgeschehen nicht wegzudenken und bei Umzügen ein wichtiges Detail. Ihre Geschichte ist einzigartig:

Ja, sie sind sogar verheiratet, wenn man dem "Verkündzettel" vom 13. Februar 1872 - einem Scherz der Ischler Bürger - glauben darf, der von der Hochzeit der beiden berichtet:

"Damit die böse Welt nicht sagen kann, in Ischl lebe Braut und Bräutigam vor der Hochzeit schon in einem Haus zusammen, so sind die sich wohlgeneigten Brautleute, Herr Baderjagerlkopf und Jungfrau Gertraud Grinzinger, fest entschlossen, in den Stand der Ehe zu treten... Der hohe und ehrenfeste Bräutigam Herr Baderjagerlkopf ist seines Vaters, gewesenen Großhändlers und Hoflieferant Sr. ägyptischen Majestät großjährig geborener holzköpfiger Sohn und erblickte das Licht der Welt anno 1742 in einer Bildhauerwerkstätte in der königlichen Stadt Passau in Bayern unter den sachverständigen Händen zweier Schwestern... Die hohe, ehr- und tugendsame Braut: Jungfrau Gertraud Grinzinger, des Herrn Josef Eißl oder Wagner-Seppl, Bildhauer in Eglmoos neben seiner Gattin verfertigte Tochter, minderjährig, 14 Tage alt, schnupft keinen Tabak, ist eine reine Jungfrau, allen Frauenzimmern ein schönes Vorbild in der Bescheidenheit und Geduld." Soweit eine kurze wie vielsagende Beschreibung des seltsamen Ehepaares, das seine meiste Zeit im Museum verbringt und dort sehr gerne Besuch empfängt. Durchaus möglich ist übrigens ein Zusammenhang mit dem im Lungauer und oberen Murtaler Brauchtum verwurzelten Riesen "Samson". Wenn dies der Fall ist, dann wäre der Bader Jagerl als östlichster Vertreter seiner Art in Österreich anzusprechen.

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