Johann Georg Föttinger, seine Kinder und Nachkommen

Von den sechs Kindern die Elisabeth Föttinger ihrem Mann gebar, überlebten, wie schon erwähnt,  zunächst vier das Kleinkindalter. Doch auch der jüngsten Tochter, Anna Scholastica, war kein langes Leben vergönnt gewesen. Sie starb im Alter von erst 18 Jahren an Typhus. Dieser schwere Schicksalsschlag verdunkelte den Lebensabend des Ehepaares Föttingers. Von den beiden anderen Töchtern heiratete die ältere den Zimmermeister und Gastwirt Carl Brandhuber, die jüngere den Krämermeister Johann Kogler.

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Anna Maria Föttinger

Theresia Föttinger

Anna Scholastica Föttinger

Der älteste Sohn aus der zweiten Ehe des Johann Georg Föttinger, Franz Xaver Föttinger, heiratete nach Mondsee, kam jedoch bei einem tragischen Unfall ums Leben. Seine Nachkommen besitzen noch heute das beliebte Gasthaus Föttinger in Steinbach am Attersee, in dem einst Gustav Mahler so gern Einkehr hielt. An ihn erinnert dort das berühmte "Gustav-Mahler-Komponierhäuschen".

Nach dem Verlust der geliebten, jüngsten Tochter zog sich das Ehepaar Föttinger endgültig aus dem Geschäftsleben zurück. Schon 1868 wurde der „Goldene Ochs“ dem ältesten Sohn, Georg Föttinger, übergeben. Die Eltern richteten sich auf dem kleinen Anwesen Reiterndorf 51, in einem sogenannten „Auszugshaus“ häuslich ein, wo sie unbeschwert ihr Alter genießen konnten. Dazu trug vor allem die fröhliche Kinderschar der ältesten Tochter, verehelichte Brandhuber, bei, deren Taufpatenschaft die stolzen Großeltern übernahmen.

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Das "Auszugshaus" Reiterndorf 51

 

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Die geliebten Enkelkinder des Ehepaares Föttinger

Nach einem schaffensreichen Leben starb Johann Georg Föttinger am 22. Mai 1876 im Alter von 68 Jahren. Seine Frau Elisabeth, die im Hause ihrer Tochter Theresia, vereheliche Kogler, starb, folgte ihm am 14. November 1883.

Georg Föttinger, Johann Georgs Sohn erster Ehe und Erbe des väterlichen Besitzes, hatte sich 1870 mit der Faistenauer Wirtstochter Martina Grill vermählt, die ihm sechs Kinder schenken sollte, bevor er am 3. Juni 1893 starb. Seine Witwe führte das Gasthaus nach seinem Tod bis zum Jahre 1909 mit Unterstützung ihrer tatkräftigen Schwägerin Anna Maria Brandhuber, geb. Föttinger, weiter und trat es dann an ihren Neffen Georg Brandhuber käuflich ab.

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